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Anwender und Hersteller diskutieren Feldbustechnik vor den Toren des CHEMPARK Leverkusen

ff_konferenz_2011_plenumff_konferenz_2011_kiupel26. Foundation Fieldbus Konferenz im Bayer Kasino zog über 70 Teilnehmer an

Leverkusen, 26.01.2011 - Planbare Instandhaltung, Höhere Verfügbarkeit und reduzierter Installationsaufwand - das waren einige der Schlagworte mit denen Thomas Kasten, der Vorsitzende des deutschen Marketingkomitees der Fieldbus Foundation, die 6. deutsche Foundation Fieldbus Konferenz eröffnete.

Diese Überschriften wurden später von Tim-Peter Henrichs in seiner Präsentation ‚Technology Update' im Detail erläutert: mit ‚Control in the Field' verbessert der Foundation Fieldbus die Mess- und Regelleistung durch schnellere Abtastraten sowie geringere Latenzzeiten und ermöglicht damit eine exaktere Kontrolle und erhöhte Verfügbarkeit. Planbare Instandhaltung wird möglich durch die Integration der NAMUR Empfehlung NE 107 ‚Selbstüberwachung und Diagnose von Feldgeräten' in die Foundation Spezifikation. Diese wurde in enger Zusammenarbeit mit dem NAMUR AK 2.6 erreicht und ist mit dem kürzlich erfolgten Release der FF ITK 6.0 zwingend erforderlich zur Registrierung von Foundation Fieldbus Geräten. Durch die Veröffentlichung der kostenfreien und herstellerneutralen Planungs-Software ‚DesignMate' wird der Aufwand zur Auslegung von Feldbussegmenten reduziert; ein zusätzlicher Vorteil neben der Einsparung an Verdrahtungs-Hardware beim Übergang von konventioneller zu Feldbuskommunikation. Weitere Highlights waren die nächsten Entwicklungsschritte bei High-Speed Ethernet, Wireless und insbesondere beim Feldbus für Sicherungsaufgaben, wo nunmehr mit Saudi Aramco und Shell zwei namhafte Anwender die ersten Großprojekte auf den Weg gebracht haben.

Nachdem Hartmut Wallraf die zukünftige europäische Strategie des Fieldbus Foundation EMEA Executive Advisory Councils, dessen Vorsitzender er ist, erläutert hatte, stellte Dr. Niels Kiupel von Evonik Degussa die Frage: „Was kann der Feldbus noch leisten?" Sein Vortrag, basierend auf mehrjähriger Erfahrung mit Foundation Fieldbus in derzeit acht Anlagen von Evonik, kam zu dem Schluss dass das Potential des Feldbus bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Besonders die Berücksichtigung der Feldbustechnologie bereits in der Planungsphase, der Einsatz von Multi-Variablen Geräten und die höhere Genauigkeit der Signalübertragung bieten noch viele heute ungenutzte Vorteile.

Marc Birkenkamp von Bayer MaterialScience stellte den Foundation Fieldbus im Umfeld der Plant Asset Managment Diagnose dar. In der Anlage im chinesischen Caojing sind nahezu 11.000 Foundation Fieldbus Geräte im Einsatz, darunter ca. 3.000 Stellungsregler. Die Kommunikation ist stabil und für aktuelle Diagnoseauswertungen stehen die notwendigen Daten zeitnah zur Verfügung. Herr Birkenkamp zeigte das Zusammenspiel zwischen Feldbus und einem umfassenden Plant Asset Management System basierend auf der NAMUR Empfehlung NE 129 und leitete daraus den zukünftigen Weg hin zu übergreifender Diagnose und ‚intelligenter Alarmierung' ab.

In den Pausen wurde mit den anwesenden Vertretern von 15 Herstellerfirmen rege über die Möglichkeiten der Foundation Technologie diskutiert. Experten von Bürkert, CodeWrights, Emerson Process Management, Endress+Hauser, Invensys Systems, Leoni Kerpen, MTL Instruments, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact, R. Stahl, Samson, Siemens, Softing, VEGA und Yokogawa stellten den interessierten Konferenzteilnehmern ihre Produkte und Dienstleistungen dar.

Der Nachmittag bot die Gelegenheit zur Teilnahme an drei Diskussionsrunden mit den Themen ‚Ausschreibung und Planung', ‚Betrieb, Instandhaltung und Diagnose' sowie ‚Control in the Field und Feldbus für Sicherungsaufgaben'. Moderiert von den bekannten Journalisten Frank Jablonski, Leiter Online-PROCESS; Frau Dr. Ulla Reutner, Chefredakteurin - P&A Magazin; und Armin Scheuermann, Chefredakteur - CHEMIE TECHNIK, wurden das Für und Wieder der Feldbustechnik mitunter kontrovers diskutiert. Während einige Anwender den Feldbus als stabil und zuverlässig erfahren hatten und somit als ‚eingeführte Technik' betrachteten, Control in the Field positiv bewerteten und erwartungsvoll auf die weiteren Entwicklungen wie Safety Instrumented Functions und Wireless blickten, wurde von anderer Seite kritisch hinterfragt. Diskutiert wurden z.B.: die Anlagenverfügbarkeit bei Benutzung einer gemeinsamen Physik für Prozesssteuerungs- und Sicherungsaufgaben oder die Bedenken wenn beim Einsatz von Control in the Field der Kontakt zum Leitsystem abreißt. Hier wurde das Chemieunternehmen Shin-Etsu zitiert bei dem CIF zwei ungeplante Anlagenstillstände verhinderte und dadurch Umsatzverluste von mehreren hunderttausend Euro vermieden wurden.

Noch nach dem offiziellen Ende der Konferenz verblieben in den Ausstellungsräumen im Bayer Kasino etliche Grüppchen von Teilnehmern in angeregten Gesprächen vertieft. „Die heute gehörten Vorträge und die interessanten Diskussionen zeigen dass auch in Deutschland das Interesse an der Foundation Technologie hoch ist und weiter zunimmt," stellte Thomas Kasten abschließend fest. „Auch wenn wir hier selten große Neuinstallationen sehen, die von Marc Birkenkamp beschriebenen 11.000 FF Geräte bei Bayer in Caojing zeigen, dass Informationen und Fachwissen gebraucht werden. Deshalb wird das deutsche Marketingkomitee die regelmäßigen Konferenzen fortsetzen und auch wieder auf der Hannover Messe vertreten sein. Im Rahmen des Fieldbus Foundation Certified Training Programms werden bald auch spezielle Weiterbildungskurse für Ingenieure und Techniker angeboten werden."

Die Konferenzunterlagen stehen zum Download zur Verfügung:

Begrüβung 

Hartmut Wallraf
Vorsitzender des FF EMEA Executive Advisory Councils

Thomas Kasten
Vorsitzender des FF Deutschen Marketing Komitees

Download 1

Was kann der Feldbus noch leisten?

Dr.-Ing. Niels Kiupel
Evonik Degussa GmbH

Download 2

Foundation Fieldbus im Umfeld der Plant Asset Management Diagnose

Marc Birkenkamp
Bayer MaterialScience AG

Download 3

Fieldbus Foundation Technologie Update

Tim-Peters Henrichs
Fieldbus Foundation

Download 4

Agenda + Austellerverzeichnis

 

Download 5

 

Stellungnahmen der Konferenzteilnehmer:

Nutzen von Control in der Field

Webcast link 1 

Planen Sie die Nutzung des Feldbus

Webcast link 2

Wann löst Wireless den Feldbus ab

Webcast link 3

 

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