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FOUNDATION Technologie im Gespräch - Fieldbus Foundation Konferenz 2012

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7. Foundation Fieldbus Konferenz - Hürth: 

ROM, CIF und ITK - wer sich Klarheit über die Bedeutung dieser Akronyme in der Feldbustechnik verschaffen wollte war auf der siebten Fieldbus Foundation Konferenz genau richtig. In mehreren Präsentationen und moderierten Diskussionsrunden konnten sich die Teilnehmer Fachwissen aneignen und mit Anwendern und Herstellern Erfahrungen austauschen.

ROM steht für ‚Remote Operations Management‘ und ist ein aktuelles Projekt der Fieldbus Foundation. Fatih Denizer von Yokogawa, der stellvertretende Vorsitzende des deutschen Marketing Komitees, stellte den über 70 Teilnehmern die Zukunft dieser Technologie vor. Ingenieure von vielen Mitgliedsfirmen der Foundation arbeiten an einer Spezifikation zur Zusammenführung der verschiedenartigen Kommunikationsstrukturen, von konventionellen Remote I/O Systemen bis zu drahtlosen ISA 100.11a und WirelessHART Netzwerken.

Sven Seintsch von BIS Prozesstechnik, dem deutschen Centre of Excellence der Fieldbus Foundation, erläuterte in seinem Vortrag den Begriff ITK dergestalt dass in der Version 6.0 des ‚Interoperability Test Kits‘ die volle Integration der Diagnose-Statussignale nach NE 107 umgesetzt ist. Dadurch wird zukünftig kein Feldgerät ohne diese einheitliche Gerätediagnose die rigide Registrierung der Fieldbus Foundation bestehen. Für Anwender wird damit sichergestellt dass die Instrumente immer den neuesten Spezifikationen genügen.

Edwin Elias von InfraServ Knapsack stellte anschaulich dar wie sich durch den Einsatz eines Simulationssystems zur Unterstützung eines FATs die Inbetriebnahmezeiten profitabel verkürzen lassen. Darüber hinaus eignet sich ein solches System hervorragend für die Schulung von Betreiber- und Servicepersonal unabhängig von der realen Anlage.

ff_conference_2012_marc_van_pelt_webVor diesen speziellen Themen eröffnete Marc Van Pelt, Vorsitzender des FF EMEA Lenkungskreises und Vertriebsdirektor bei Pepperl+Fuchs, die Konferenz mit einem breiten Überblick über die Aktivitäten der Fieldbus Foundation und ihrer Rolle in der Prozessautomatisierung. Laut einer jüngst veröffentlichten Studie der ARC Advisory Group steht Foundation Technologie für drei Viertel des digitalen Automatisierungsmarktes in 2011, für die Zukunft werden zweistellige Zuwachsraten erwartet. Neben FF-ROM sind CIF (Control in the Field) und SIF (Safety Instrumented Functions) weitere Entwicklungsschwerpunkte der Technologie. Mit SIF werden die Signale des Sicherheitssystems parallel zu den MSR-Signalen auf dem digitalen Foundation Netzwerk übertragen ohne gegenseitige Beeinflussung. Durch diese Optimierung und dem damit verbundenen Wegfall der konventionellen Verdrahtung von sicherheitsgerichteten Instrumenten werden erhebliche Kosteneinsparungen erwartet. Die Einführung von FF-SIF wird derzeit von namhaften Unternehmen der Öl- und Gasverarbeitung vorangetrieben. Control in the Field CIF bietet Potential für Effizienzsteigerungen bei einer ganzen Reihe von Anwendungen. Die in einem White Paper der ARC Advisory Group in 2010 veröffentlichten Untersuchungen werden derzeit weitergeführt.

Der Nachmittag der Konferenz widmete sich der Vertiefung dieser interessanten Themen in jeweils drei Diskussionsrunden. Zur Moderation konnten bekannte Journalisten führender Fachpublikationen gewonnen werden. Frau Dr. Ulla Reutner, Chefredakteurin P&A Magazin, regte die Teilnehmer zu lebhafter Diskussion des Themas ‚Ausschreibung und Planung‘ an. Frank Jablonski, Leiter Online PROCESS, moderierte die Runde ‚Betrieb, Instandhaltung und Diagnose‘, während Armin Scheuermann, Chefredakteur CHEMIE TECHNIK, die Diskussionsteilnehmer durch die Themen ‚Control in the Field, Feldbus für Sicherheitsaufgaben und Remote Operations Management‘ führte.

ff_conference_2012_exhibition_webAuch in den Pausen zwischen den Diskussionsrunden wurden die Gespräche fortgesetzt. 17 namhafte Unternehmen und Verlage der Automatisierungsbranche hatten ihre Experten mit Beispielen neuester technischer Umsetzungen der Foundation Technologie in das Feierabendhaus Knapsack entsandt. An den Ausstellungsständen wurde in vielen angeregt diskutierenden Gruppen der Kontakt zwischen Anwender und Hersteller intensiviert.

Thomas Kasten, der als Vorsitzender des deutschen Marketingkomitees der Fieldbus Foundation durch die Konferenz führte, betonte die wichtige Rolle dieses engen Austausches zwischen Anwendern, Herstellern und der Foundation. „Alle Entwicklungsprojekte der Fieldbus Foundation werden letztendlich von den Anwendern initiiert. Sei es FF-SIF, das durch die NAMUR Empfehlung NE 97 getriggert wurde, oder FF-ROM, das den vielfach geäußerten Wunsch einer Zusammenführung der unterschiedlichen Kommunikationstechniken wiederspiegelt. Viele wichtige Anregungen werden während unserer Konferenzen aufgenommen und über das FF Enduser Advisory Council dem Steuerungskomitee der verschiedenen technischen Arbeitsgruppen innerhalb der Foundation vorgelegt. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass unsere Konferenzen in den letzten Jahren immer zwischen 70 und 100 Teilnehmer aus allen Bereichen der Automatisierungstechnik hatten. Weitere Gelegenheit zum Austausch von Ideen und Erfahrungen bieten die deutschen Messen, auf denen die Fieldbus Foundation in Kooperation mit anderen Vereinigungen im Rahmen der ‚Field Commmunication Lounge‘ eine hervorragende Diskussionsplattform organisiert."

Die Konferenzunterlagen stehen zum Download zur Verfügung:

Thema

Präsentiert von: 

Download

Begrüßung und Technologie-Update

Marc Van Pelt
Vice President Fieldbus Foundation EMEA Operations

pdf Download 1 (1MB)

Remote Operations Management

Fatih Denizer
stellvertretender Vorsitzender des FF deutschen Marketing Komitees

pdf Download 2 (1.5MB)

Neue Möglichkeiten der Feldgerätediagnose

Sven Seintsch
BIS Prozesstechnik

pdf Download 3 (1.6MB)

Einsatz eines Simulationssystems zur Unterstützung eines FATs 

Edwin Elias
InfraServ Knapsack

pdf Download 4 (2.6MB)

Agenda + Ausstellerverzeichnis

 

pdf Download 5 (350kB)

Einladung

 

pdf Download 6 (2.2MB)

 

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